Sportjugendaustausch

Schwimmjugend aus Leimen und Vichy traf sich zum 38. Mal

Im Rahmen des internationalen Austausches des Sportkreises Heidelberg mit der Stadt Vichy waren vom 10. - 16.4 auch 10 französische junge Schwimmerinnen und Schwimmer mit ihren drei Betreuern beim Schwimmklub Neptun Leimen zu Gast.

Die Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 16 Jahren verbrachten 6 abwechslungsreiche Tage mit ihrem deutschen Freunden und waren - wie es seit vielen Jahren Tradition ist - in Gastfamilien untergebracht.

Den Schwimmklub Neptun Leimen, der im kommenden Jahr sein 100 jähriges Bestehen feiern wird, verbindet mit den Schwimmern des Clubs Vichy Val d'Allier Natation seit 38 Jahren eine einzigartige Beziehung aus der zahlreiche langjährige Freundschaften entstanden sind.

Die jungen Franzosen zeigten sich begeistert von der freundlichen Aufnahme durch ihre Gastfamilien und auch Leimens Oberbürgermeister Hans. D. Reinwald ließ es sich nicht nehmen, die jungen Schwimmer Im Spiegelsaal des Leimener Rathauses herzlich zu begrüßen und ihnen eine unvergessliche Woche voller neuer Eindrücke in Deutschland zu wünschen.

Für die Jugendlichen standen umfangreiche Aktionen auf dem Programm. Neben dem obligatorischen Besuch des Heidelberger Schlosses und der Altstadt, nahmen sie an einer Führung in der Audi Produktion in Neckarsulm teil und kamen in den Genuss einer äusserst interessanten Begehung des Nusslocher Steinbruchs. Dort erfuhren sie unter der fachkundigen Leitung von Steinbruchmeister Alexander Schöne Wissenswertes und Interessantes rund um den Baustoff Zement und erhielten einen Einblick in die Renaturierung des Steinbruchs nach seiner Nutzungsphase.

Schon bald hatten sich Deutsche und Franzosen zu gemischten Gruppen zusammengefunden, was ihnen bei der vom Rhein Neckar Kreis für alle teilnehmenden Vereine durchgeführten Sportveranstaltung in Angelbachtal ebenso zu Gute kam, wie beim freundschaftlichen Wettkampf im Leimener Bäderpark, wo sie auch lautstark das heimische Wasserballteam anfeuerten.

Ein Besuch im Hockenheimer Aquadrom und ein gemeinsames Abschlussessen mit den Gastfamilien rundeten den Besuch ab und als es dann am Montagmorgen Abschied nehmen hieß, fiel dies allen Beteiligten sichtlich schwer. Aber es gibt ja ein Wiedersehen im nächsten Jahr, wenn die Leimener Schwimmer über Ostern wieder die Reise nach Vichy antreten werden.

Sport, Kultur und viele unvergessliche Momente - deutsche und französische Schwimmer trafen sich zum 37. Mal


Vom 15. bis 21. April waren 15 junge Schwimmer und 3 Betreuer des Schwimmklubs Neptun Leimen zu Besuch bei den Schwimmern von Vichy Val d'Allier Natation. Es war der 17. Gegenbesuch des 1980 begonnenen und seither zwischen den beiden Vereinen ununterbrochenen durchgeführten Sportaustausches.

Als temporäres Familienmitglied Einblick in das Leben eines gleichaltrigen französischen Sportkameraden erhalten, kulturelle und Sprachkompetenzen erwerben - also Land und Leute kennen und verstehen zu lernen ist das Hauptgelingen des von der deutschen Sportjugend über das deutsch-französische Jugendwerk geförderte Austauschprogramms.

Selbstverständlich soll dabei auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Und den hatten die 5 Jungs und 10 Mädchen vom SK Neptun auf jeden Fall während ihrer abwechslungsreichen und interessanten Woche in der Auvergne. Ein bunt gemischtes Programm aus mit Sprachanimationen gepaarten kulturellen und sportlichen Betätigungen ließ die 5 Tage wie im Flug vergehen und vermittelte viele neue Eindrücke und Kenntnisse.






Vom Geocaching, Kartfahren, Kletterwald, Wellenbad, einem Stadtbummel in Clermont-Ferrand bis zum Besuch des Centre National du Costume de Scène in Moulins mit einer Spezialaustellung über den Tänzer Rudolf Nurejew war wirklich alles geboten und natürlich durfte auch der deutsch-französische Schwimmwettkampf it anschließendem gemütlichen Beisammensein mit den Gastfamilien nicht fehlen.



Das Highlight der Begegnung war wie immer die Teilnahme am Kampf um die Sport-Trophäe "Jean Soulacroix", bei der insgesamt 23 Mannschaften aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Region Vichy in gemischten deutsch-französischen Teams teilnahmen. Gemeinsam mit den französischen Schwimmkameraden galt es in verschiedenen Disziplinen (Rafting,Sklackline,Orientierngslauf,Bogenschießen,Mountainbike,Frisbeegold,Rudermaschine und Biathlon) als Team erfolgreich zusammen zu arbeiten. Zudem war auch bei der Beantwortung verschiedener Fragen zu Europa,Frankreich und Deutschland Allgemeinwissen über Land und Leute gefragt und die Schwimmer stellten nicht nur die jüngste Mannschaft des Wettbewerbs, sondern erreichten in der Gesamtwertung auch einen hervorragenden 5. Platz.

Insgesamt war der Beusch in Vichy geprägt von regem Austausch, interessanten Gesprächen sowie von ansteckender Herzlichkeit, Lebensfreude und deutsch-französischer Freundschaft. Da ist es nicht verwunderlich, dass so manschem Teilnehmer der Abschied schwerfiel und die eine oder andere Träne floss. Aber es ist ja kein Abschied für immer und die deutschen Schwimmer freuen sich schon darafu ihre Freunde nächstes Jahr an Ostern beim Gegenbesuch in Leimen wieder zu sehen.

36 Jahre Sportjugendaustausch des SK Neptun Leimen mit Vichy Val D'Allier Natation


Austausch2016
http://leimenblog.de/36-jahre-sportjugend-austausch-der-leimener-schwimmer-mit-vichy/

Schwimmer des SK Neptun Leimen und Vichy Val d'Allier Natation krönen 35 Jahre deutsch-französische Jugendbegegnungen mit dem Gewinn der Trophée Jean Soulacroix


Zur Feier eines ganz besonderen Ereignisses machten sich 14 Jugendliche und 2 Betreuer vom Schwimmklub Neptun Leimen über die Osterfeiertage auf die 650km lange Reise in die Auvergne nach Vichy, wo sie auch in diesem Jahr eine äußerst abwechslungs- und erlebnisreiche Woche mit ihren französischen Freunden verbrachten.

Bereits zum 35. Mal jährten sich die in 1980 begründete und seither ununterbrochen fortgeführte Tradition der Begegnungen beider Schwimmvereine, die vom deutsch-französischen Jugendwerk und der Deutschen Sportjugend unterstützt und gefördert werden. Mehr als 600 deutsche und französische Schwimmer und zahlreiche Betreuer haben sich in dieser Zeit kennen gelernt,Freundschaften geschlossen und viele ehemalige Teilnehmer haben auch heute noch Kontakt zu ihren Partnern.

Andere Länder - andere Sitten. Die Entwicklung und Förderung interkultureller Kompetenz ist eines der Hauptziele des deutsch-französischen Sportjugendaustausches , schließlich treffen ja verschiedene Weltbilder, Lebensformen, Denk- und Handlungsweisen aufeinander. Die Jugendlichen werden sozusagen als temporäre Familienmitglieder für 6 Tage von den französischen Gastfamilien aufgenommen, verbringen gemeinsam das Osterfest und gewinnen einen Einblick in das tägliche Leben eines gleichaltrigen Sportkameraden. Da ist Neugierde,Offenheit und das Interesse sich auf Neues einzulassen gefragt, aber auch kritischer Umgang mit eigenen Vorurteilen und Stereotypen.




Viel Neues gab es zu entdecken und Langeweile kam zu keiner Zeit auf, denn neben den Ausflügen in die wildromantische Vulkanlandschaft der Auvergne incl. Besuch eines Klettergartens und Tierparks standen ein Besuch im Musikmuseum in Montluçon, Sprachanimationsspiele und natürlich der obligatorische deutsch-französische Schwimmvergleichswettkampf auf dem Programm.

Unbestrittener Höhepunkt und krönender Abschluss der Reise war für die Jugendlichen beider Vereine aber zweifellos der im imposanten Parc Omnisport durchgeführte Allround-Wettkampf um die begehrte "Trophée Jean Soulacroix". Da galt es für 20 gemischte deutsch-französische Mannschaften verschiedenster Vereine nicht nur bei der Bewältigung einer Rafting-Strecke, einer Geschicklichkeitsprüfung auf der Slagline und in einem Mountainbikeparcours sowie beim Bogenschießen ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch Köpfchen und Allgemeinbildung waren gefragt, denn die Beantwortung von 20 Fragen zur deutschen und französischen Geschichte, Politik und Geographie war ebenfalls Teil des Wettbewerbes.

Die Schwimmer aus Leimen und Vichy gingen mit 4 gemischten deutsch-französischen Mannschaften an den Start. Dabei konnten sie mit dem Gewinn der begehrten Trophée Jean Souslacroix eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie nicht nur im Wasser die Nase vorn haben, sondern auch über Köpfchen und Teamgeist verfügen.






written by Karin Hanen



©Impressum